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Lebensraum Kiesgrube
Heimat für seltene Pflanzen und Tiere
Der Wald ist gerodet, die Brücke steht auch schon. Es fehlt nur noch der Straßenbelag.
In Deutschland verschwindet jeden Tag eine Fläche in der Größe von 125 Fußballfeldern unter Beton und Asphalt. Hierbei werden pro Jahr 250 Millionen Tonnen Sand und Kies verbaut. Wie eine Wunde in der Landschaft liegt sie da – die Kiesgrube. Unsere gesamte Zivilisation ist sozusagen auf Sand gebaut.
Kiesgruben sind vor allem ein Lebensraum für Spezialisten und seltene Arten. Die winzigen Blütenpflanzen, die sich nach und nach hier ansiedeln, wie der Reiherschnabel oder das Sand-Vergissmeinnicht, sind auf sonnige Sandflächen angewiesen. Haare auf Blättern und Blüten, wie hier beim Günsel, schützen vor starker Sonnenstrahlung. Jede Pflanze hat ihre eigene Strategie, um in diesem trockenen und nährstoffarmen Lebensraum zu überleben.
Gemeinsam mit dem umfangreichen Unterrichtsmaterial (klassische und interaktive Arbeitsblätter, Testaufgaben, Lehrtexte etc.) ist der Film sehr gut für den Einsatz im Unterricht geeignet.
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- <> Sprachen: DE, EN, TR
- <> Zielgruppen: SEK-I, SEK-II
- <> Fach: Biologie
- <> Spieldauer: 21:18 min
Lizenzen
Lernziele
Übersicht
- <> Sprachen: DE, EN, TR
- <> Zielgruppen: SEK-I, SEK-II
- <> Fach: Biologie
- <> Spieldauer: 21:18 min
Inhalt
Im ausführlichen Datenteil der DVD 120 Seiten Unterrichts- und Begleitmaterial, davon:
25 Seiten Arbeitsblätter mit Lösungen!
20 Testaufgaben!
6 Seiten ergänzendes Unterrichtsmaterial mit Lösungen!
5 Arbeitsblätter für interaktive Whiteboards!
5 MasterTool-Folien!
Lehrplanzentral und an den Bildungsstandards orientiert
Passend dazu
Big Data
Über 44 Millionen Menschen nutzen in Deutschland aktiv das Internet. Bei den 10 bis 24-Jährigen gibt es kaum noch jemanden ohne Internetzugang. Bis 2020 entstehen damit ca. 40.000 Exabyte an Daten – das sind 2.5 Millionen USB Sticks mit 16 GB Speicher. Weltweit wurden 2015 in einer Minute z. B. 4,5 Millionen Facebook-Posts gelikt und 4 Millionen WhatsApp Nachrichten verschickt.
Altersarmut
Innerhalb von 52 Jahren hat sich in der Bundesrepublik das Verhältnis von Beitragszahlern für die Rente zu den bestehenden Rentnern um den Faktor 3 verschlechtert. Sind 1962 noch 6 Erwerbstätige für die Rentenzahlung eines Rentners aufkommen, so mussten 2014 zwei Erwerbstätige für die Rentenzahlung von einem Rentner aufkommen. Die Altersarmut in Deutschland steigt. Denn nur wer 40 Jahre ohne Unterbrechung mindestens 2.100 € verdient hat, bekommt als Rente mehr als den Hartz-IV-Satz ausgezahlt. Beschäftige im Niedriglohnsektor oder in Teilzeit können selbst nach 45 Jahren Arbeit nicht von ihrer Rente leben. Vielen Rentnern bleibt nur der entwürdigende Weg zum Arbeitsamt.