Klimaphänomene

Der Einfluss von El Nino auf das Wetter

Klimaphänomene – Der Einfluss von El Nino auf das Wetter

Wetter, Witterung und Klima muss man klar voneinander trennen. Das Wetter beschreibt den momentanen Zustand in der uns umgebenden Lufthülle an einem bestimmten Ort. Das heißt, dass das Wetter sich tageweise, ja manchmal sogar stundenweise verändern kann und, dass das Wetter auf der Erde sehr verschieden ist. Unsere Erde wird von einer dicken Lufthülle umgeben, die in verschiedenen Schichten aufgebaut ist. Diese Lufthülle nennt man Atmosphäre. Das Wetter spielt sich im untersten Teil der Atmosphäre ab, der Troposphäre. Sie ist wegen der Erdanziehung der dichteste Teil der Atmosphäre, denn sie enthält 80 Prozent der Luft und fast alles gasförmige Wasser, also die in Luft gebundene Feuchtigkeit. Der Antrieb für das ganze Wettergeschehen und der sich dauernd drehenden Masse aus Wolken und Luft in der Troposphäre ist die Sonne. Die Sonne liefert durch die Licht- und Wärmestrahlen die Energie und ist so etwas wie der Motor für unser Wetter. Die Grundlagen des Wetters sind also die wärmenden Sonnenstrahlen, das Wasser in seinem Kreislauf und die uns umgebende Luft mit ihren Winden als Druckausgleichsströmungen; die sich nach einfachen physikalischen Gesetzen mischen und miteinander reagieren. Wenn diese Grundlagen in unterschiedlicher Menge vorhanden sind, entstehen die grundlegenden Wettererscheinungen wie Nebel, Wolken, Regen, Schnee, Wind, Frost und, Sonnenschein. Das Wetter ändert sich oft täglich und manchmal sogar mehrmals am Tag und es ist fast nie überall gleich. Wetter ist demnach der augenblicklich, spürbare Zustand der unteren Atmosphäre, der Troposphäre, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. Im Laufe eines Jahres kann die Großwetterlage auch einige Tage bis Wochen gleich bleiben. Solche typischen Merkmale ähnlichen Wetters nennt man Witterung.